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Sündiges Sylt: Wie sag ich’s meinen Fuckbuddys?

Veröffentlicht: Freitag, 13. Juni 2014

Das Handy von anderen Menschen zu halten, kann mitunter heiter sein. Und heikel! Besonders wenn mit anderen Menschen ein Wir gemeint ist. Ich halte gerade das Handy eines Kumpels in Händen, um Einstellungen für ihn zu ändern, als plötzlich ein Nachrichtenfenster aufpoppt: „Poppen?” Und ich denke mir: „Oh, dear. Das Wir hat wohl Erklärungsbedarf!“

Was war: Ein Fuckbuddy wollte wissen, was das Wir nach Feierabend noch so macht. Da habe ich gelacht – weil das Wir wohl maximal noch Dreier macht. Bevor es kracht in der wunderbaren Wir-Welt. Keine Privatpartys mehr. Also habe ich folgende Frage gestellt: „Hast du es ihnen noch nicht gesagt?“

Merke: Wer vom Ich zum Wir mutiert, was mitunter sogar in südlichen Ghettos von Großstädten passiert, wird irgendwann darüber reden (müssen) – mit seinen Eltern, vielleicht mit seinem Noch-Partner – und definitiv mit seinen Fuckbuddys. Weil sie in der Welt des Wir von Special Guests zu „leider schlecht“ degradiert werden müssen.

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Aber wie erklärt man die Wir-Situation seinen Fuckbuddys, mit denen man es sich für den Fall einer Trennung nicht verscherzen will?

„Hallo, ich habe Chlamydien – forever“, vielleicht? Oder: „Lass mal ne kleine Pause einlegen, damit später noch viel heißer aufeinander sind – in zehn Jahren.“

Vielleicht einfach: „Hier hast du die Nummer meines besten Freundes!“

Hier stehe ich nun, ich armer Tor – und bin tatsächlich schlauer als zuvor. Weil ich zwanzig neue Telefonnummern habe, von denen ich zwar die Hälfte wegen der falschen Haarfarbe und fünf weitere wegen weitaus schwerwiegenderen künstlerischen Differenzen wieder löschen musste, aber damit bleiben immer noch fünf.

Bleibt nur eine Frage: Wie sage ich diesen fünf jetzt, dass ich das Wir vertrete, so lange es um sein eigenes Universum kreist wie J.Lo um ihren Hintern?

Ich werde es euch bald berichten. Hintern ist hier übrigens ein Steilvorlagen-Stichwort. Und das neue Wir? „Wir fahren am Wochenende in ein Romantik-Hotel nach Sylt”, sagt es mir. Lass bloß deine Handys zuhause…

Stay fashionable,

kurz-unterschrift2

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