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Was wir aus “Bridget Jones Baby” mitnehmen

Veröffentlicht: Dienstag, 8. November 2016

In einer Zeitungskritik las ich letztens, dass sich „Bridget Jones Baby“ ungefähr so anfühle wie ein Klassentreffen – auf den ersten Blick eine gute Idee, auf den zweiten… dann doch nicht. Was insofern richtig ist, weil dich beide Anlässe mit einem ähnlichen Gefühl hinterlassen: Menschen, die früher mal rockten, sind heute abgerockt und langweilig. Eventuell, weil einige aus Angst vor dem Alleinsein doch lieber die Co-Nummer-1 geheiratet haben, statt sich einfach öfter mal spontan auf einem Festival den Kopf klar vögeln zu lassen.

Und trotzdem ist der Gang in den dritten Teil der bittersüßen Tagebuch-Saga die Kinokarte wert. Vor allem, weil jeder von uns drei Dinge mitnehmen kann:

Erstens:  Nein, wir können nicht immer die gleichen Fehler machen. Wir müssen voranschreiten und neue Fehler machen.

Zweitens: Manchmal lieben wir einen Menschen gerade aus den Gründen, die gegen ihn sprechen.

Drittens: Es ist nie zu spät, „Grey’s Anatomy“ (noch einmal) zu sehen. Wäre Bridget Jones smart, hätte sie am Ende natürlich (Achtung, Spoiler) nicht Marc Darcy, sondern den von Patrick Dempsey höchst sexuell verkörperten Jack Qwant geheiratet.

Was mich betrifft: Obwohl ich seit meinem 17. Lebensjahr der Meinung bin, dass mein Leben sowieso schon zu voll von Medizinstudenten, Ärzten im Praktikum und Chefärzten ist, bin ich jetzt fast wieder überzeugt, dass eben nichts erotischer ist als ein Halbgott in Weiß.

Deshalb werde ich den Rest der Nacht mit der Welts liebster Krankenhausserie verbringen und von McDreamy träumen.

Und zu„Bridget Jones Baby“: Kann man mal machen. Wäre die Dame mit dem Eisprung neben mir nicht permanent in Trauer-Tränen ausgebrochen, hätte ich vielleicht sogar noch mehr gelacht.

Wer wissen will, was Männer bei der Geburt eines Kindes wirklich denken, sollte sich den Streifen auf jeden Fall fahren. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich froh, dass ich zumindest mit diesem Scheiß nichts zu tun habe. #lieblingskneipe

Wählt den richtigen,

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