graffiti

Das “me & all”-Hotel und die Farben Düsseldorfs

Veröffentlicht: Sonntag, 13. November 2016

Es gibt Sneakers-Labels, die wie Sketchers gerechterweise ganz schnell von den Auslagen auf die Grabbeltische wandern, oder, wie LA Gear, warum auch immer ganz von der Bildfläche verschwinden. Und dann gibt es eben solche, die gelegentlich eine Renaissance feiern. Dazu zählen neben den guten, alten Reeboks auch Schuhe der Marken Fila und Kangaroo. Und dass ein Kangaroo-Schuh ganz cool sein kann, davon durfte ich mich gerade bei der „me & all“-Hoteleröffnung in Düsseldorf überzeugen.

Die „me & all“-Hotels wollen die Millennials zukünftig nicht nur in die Städte locken, sondern darüber hinaus lokale Künstler und Kreative in das Wohnerlebnis einbinden, um Gästen besonders authentische Eindrücke der bereisten Regionen zu ermöglichen. So überließ das Düsseldorfer Haus, weitere sollen ab 2018 in Mainz, Kiel oder Hannover eröffnen, seine Aktionsflächen im Parterre und der Lounge bereits zum Eröffnungswochenende vielen local heroes.

#Music

Ein von Maryanto Fischer (@maryanto_fischer) gepostetes Foto am


DJs, Autoren, Designer und Musiker brachten junge Kultur in die Räume. Für mich besonders interessant: Der Pop-Up-Store des Düsseldorfer Sneakers-Ladens „AFew Store“, der ein paar Modelle ausstellte, die man bei Snipes und Co. selten zu sehen bekommt. „Wir entwerfen in Zusammenarbeit mit den Marken Asics und Kangaroo immer wieder eigene Modelle in limitierter Auflage“, berichtet mir Jasper, der die Besucher des Hotels durch die Mini-Ausstellung führte. Das Konzept komme bei den Kunden super an. Ganz ehrlich: Hätte ich mein Schuh-Budget für diesen Monat nicht bereits erschöpft, wäre ich bei den braunen Kangaroos Marke Eigendesign auf jeden Fall schwach geworden.

#sneakers Ein von Maryanto Fischer (@maryanto_fischer) gepostetes Foto am

Auch die bunten Airmax95 waren auf jeden Fall ein Hingucker!

#Nike #sneakers #airmax #airmax95

Ein von Maryanto Fischer (@maryanto_fischer) gepostetes Foto am

Geplant ist, die bunten Einflüsse von außen auch zukünftig ins „me & all“ zu lassen. Das Hotel hat es sich auf die Fahnen geschrieben, während des Aufenthalts auch Begegnungen, Gespräche und Inspiration zu ermöglichen. Wie die Leitung in Düsseldorf betont, könnten sich Musiker, Künstler, Autoren und Geschäfte immer gern für Auftritte und Ausstellungen bewerben.

Dass auch das erste Haus der neuen, jungen Lindner-Marke in seiner Einrichtung die direkte Umgebung spiegelt, ist sicherlich kein Zufall. Ich bin gespannt, was sich das Team für die nächsten Hotels einfallen lässt.

kurz-unterschrift11

Mehr aus meinem Tagebuch – HIER!

Antworten

Teil mir Deine Meinung mit. Ich freue mich über Feedback!