Lena Gercke - Heidi Klum - Barbar Maier - Germany's Topmodels

Spezies Spielerfrau: Mehr als nur ‘ne geile Sau?

Veröffentlicht: Sonntag, 11. Mai 2014

Ich dachte, ich schreibe mal wieder was für alle, die auf schöne Frauen stehen – oder gern neben einem Starkicker auf einem Hochzeitsfoto zu sehen sein wollen: In einer Print-Kolumne für ein Heft mit Themenschwerpunkt Fußball-WM in Brasilien beschäftige ich mich gerade mit dem “Modell Mandy” – und anderen Spielerfrauen. Hier ein Auszug aus dem Manuskript. Solltet ihr weiteren Input haben, schreibt mir ‘ne Mail!

Die Fußballwelt teilt sich in Menschen, die Cristiano Ronaldo hassen – aus verschiedensten Gründen. Weil er zwischen Aufstehen und Schlafengehen zwanzigmal seine Frisur richtet vielleicht. Vielleicht, weil er nicht mit ihnen schläft. Vor allem: Weil Cristiano Ronaldo mit Irina Shayk schläft. Ein Supermodel, das für den durchschnittlichen Mann nicht mehr als ein feuchter Traum bleiben sollte. Für immer!

 

Sind wir mal ehrlich: Wir hassen die Stars des Fußballzirkus für alles, was sie sich aufgrund ihrer guten Gehälter leisten können: den Ferrari eventuell, die fette Rolex – definitiv die Frau. Die Spielerfrau! Ich kam nicht umhin nicht zu fragen: Wie qualifiziert sich Frau zur Spielerfrau? Muss sie mehr sein als eine geile Sau? Oder reicht das schon?

Fest steht: Wer es in die Champions League der Spielerfrauen schaffen will, sollte mindestens als Model durchgehen, oder wenigstens in einer ProSieben Castingshow durchgereicht werden. Wie Ex-Monrose-Popstar Mandy Capristo oder Lena Gercke, Germany’s erster Klum-Klon.

 

Ohne Diskussion: Die Nation darf dankbar sein, dass es die beiden Hessinnen so weit gebracht haben. Denn mit Lena und Mandy kommt endlich etwas Glamour auf die schönsten Nebenschauplätze der deutsch bespielten Fußballplätze. Vielleicht nicht auf dem Niveau von Irina Shayk und Cristiano Ronaldo. Aber immerhin.

Zum Glück aber auch nicht auf dem Niveau einer Claudia Effenberg oder einer Liliana Matthäus, die den Zug in die Spielerfrauen-Champions-League um ein paar viele Jahre verpasste. Damals. Denn in diesem Business gilt eben nicht „Besser spät als nie!“. Zum Hype wird einer Spielerfrau nur, wenn sie gut genug ist, um den Namen des Stars während seiner aktiven Karriere anzunehmen.

Während es die durchschnittliche Spielerfrau im Regelfall nicht schafft, mit dem eigenen Namen allein bekannt zu werden, gehören Lena Gercke und Mandy Capristo immerhin zu der Spezies Spielerfrau, die mehr ist als einfach eine geile Sau, die irgendwann groupie-like auf einer Meisterschaftsfeier aufgetaucht, und dann im Hotelzimmer untergetaucht ist. Sie haben nämlich eigene Karrieren. So wie Shakira oder der Prototyp: Viktoria Beckham.

 

Als die englische Nationalmannschaft 2006 in Süddeutschland gastierte, waren es vor allem ihre Frauen, die die Schlagzeilen machen. Während die Fußballer von der Insel wenig überzeugen konnten, überzeugten ihre Frauen die ganze Welt: mit ihrem Style.

Das müssen Spielerfrauen auch. Denn gelingt es einer Spielerfrau nicht, dem allgemeinen Attraktivitäts-Anforderungen dauerhaft zu entsprechen, gerät sie in die Abseitsfalle. Wie in der Berufswelt. Denn wie im Job schläft auch hier die Konkurrenz nicht. Beziehungsweise gerade – mit dem Geldgeber. Merke: Wer nicht performt, wird ausgewechselt. Siehe Sylvie Ex-van der Vaart, die zum Glück noch andere Supertalente besitzt und heute einfach tanzen geht. Ohne Rafael.

Spätestens seit Mehmet Scholl auf die Frage, welchen Beruf er in seinem nächsten Leben gern ausüben würde, „Spielerfrau bei Bayer München“ antwortete, ist auch hierzulande klar, dass Spielerfrau mehr ist als eine Berufung. Es ist ein Beruf…

To be continued…

Bis dahin: Stay fashionable,

kurz-unterschrift11

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