Brangelina - Brad und Angelina

Sein EX oder sein AFTER = Pest oder Cholera ?

Veröffentlicht: Montag, 7. November 2011

In Beziehungen geht es immer um Größen. Im big picture gesehen vor allem um zwei: Seinen EX und seien AFTER. Beide üben auf Partner faszinierenden Ekel aus. Der Ex, weil er wie Mutti die ewige Messlatte einer Beziehung bleibt; der After, weil es neuen Partner immer gelingt, sich dem direkten Vergleich zu entziehen. Losers! Fragt mal Jennifer Aniston and fight for your right to hate them!

Der Ex vom Ex

Dem EX seines Partners muss man zumindest zwei Dinge hoch anrechnen: Erstens ist er weg (schaaade!) und so out wie Christina Aguilera. Wenn nicht, kann man nachhelfen, indem man heimlich Urlaubsfotos löscht oder Kuscheltiere mit einer scharfen Schere in Fetzen schneidet.

Zweitens ist er zumindest eine berechenbare Größe. Und wenn man den Ex des Partners im Club trifft, gibt es immer Möglichkeiten zu demonstrieren, wer jetzt die Hosen in der Liebeshöhle anhat. Und wenn es nur das legitime „Schatz, ich muss dich jetzt küssen“-Ding ist, während der Ex gerade einen Schluck Bier genommen hat.

Wirklich los wird man den Ex trotzdem nie. Selbst wenn es gelingt, all seine Überbleibsel aus der Wohnung zu entfernen. Er wird ständig als Vergleich herangezogen und bleibt damit so anstrengend wie gluckende Mütter und so gefährlich wie die Supernanny für die Plattenbaukultur.

Der After vom Ex

Wenn der Ex einen Neuen hat, setzt das umgekehrte Phänomen ein: Erstens ist er laufend anwesend, angesagt wie David Guetta und mit einfachen Mitteln nicht zu entfernen. Zweitens ist er in den meisten Fällen eine unbekannte Größe. Wenn man den Ex mit seinem After in ‘nem Club trifft, bleibt einem lediglich zu demonstrieren, dass einem die Begegnung im doppelten Wortsinne voll am Arsch vorbei geht, Alter!

Trotzdem: Den Rest des Abends denkt man über die „After-Showparty“ nach: „Haben sie Sex? Ist er besser als ich? Was findet er überhaupt an dem?“ Und wenn der After zum boshaften „Schatz, ich muss dich jetzt küssen“-Ding ansetzt, fällt es schwer, ihm den Schluck Bier aus dem eigenen Mund nicht in sein Gesicht zu spucken.

Ex oder After – wer hat mehr verdient, zu leben?

Der Punkt ist: Der Ex ist ein Damoklesschwert, dass zu oft wie ein böser Fluch über Beziehungen schwebt. Der Ex hat das, der Ex macht das, der Ex konnte das, der Ex hat aber immer gesagt, dass… Ätzend! Ist man allerdings selbst der After, hat man alle Möglichkeiten der Welt, den Ex in sämtlichen Lebensbereichen zu schlagen.

Der After dagegen ist schwerer zu knacken: Logischerweise versucht er stets, dem direkten Vergleich zu entfliehen. An Abenden, an denen man so richtig gut aussieht, gut drauf ist und dem Ex und seinem After unmissverständlich demonstrieren möchte, wie sexy, stark und selbstbewusst man doch aus der Trennung gegangen ist – trifft man die beiden nicht. Dafür wahrscheinlich ein Wochenende später, wenn sie im Kino zufällig die Karten für den Pärchensitz neben dir reserviert haben – und sich erst Popcorn, und dann noch ganz andere Dinge in den Mund schieben.

Die Frage ist nun: Hätte ich nach der Titanic-Katastrophe – dem Eifersuchtsdrama – nur noch einen Platz in meinem Rettungsboot, und sowohl der Ex, als auch der After wären noch nicht save – wessen heart would have gone on?

Ich hätte nie gedacht, das mal zu sagen: Aber ich würde den Ex retten. Aus einem ganz einfachen Grund. Wenn man schon im übertragenen Sinn gesehen in einem Boot sitzt, warum nicht auch im wörtlichen? Man solidarisiert sich: Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Was den After betrifft: Soll er doch heulen und seinen Lover rufen. Bye, bye, baby!

Test der Ex-After-Theorie: Gwyneth, Jen und Brangelina

Schauen wir uns doch mal folgendes Beziehungsgewirr an und solidarisieren uns mit Jennifer Aniston:

Gwyneth > Jennifer > BrAngelina

In ihrer Beziehung mit Brad Pitt hatte es Jennifer Aniston mit einer Über-Ex zu tun. Gwyneth Paltrow hatte nämlich zwei Dinge, die Jennifer nie haben wird: Erstens einen Oscar. Zweitens Hauptrollen in ernstzunehmenden Filmen, in denen der eigentliche Star kein Hund ist.

Als sich Brad von Jennifer trennte, kam es noch härter: Denn die After, Angelina Jolie, ist eine noch viel härtere Nuss: Die hatte nicht nur den Oscar sowie die ernsthaften Filmrollen. Sie hatte auch schönere Titten und einen Mund, in den Jungs nicht nur ihre Zunge stecken wollen.

Arme Jennifer! Doch was geschah: Jennifer und Gwyneth solidarisierten sich und verbrachten 2008 bereits Thanksgiving zusammen, während sich BrAngelina mit ihren Bälgern irgendwo auf einer Ranch rumschlugen.

Brad, von der Göttin mit den großen Titten genervt, fing irgendwann an, sich wieder mit Jennifer zu treffen. Derzeit denken die beiden sogar darüber nach, im Februar bei den Oscars gemeinsam einen Award zu überreichen. Die Reunion auf der größten Bühne, die die Welt zu bieten hat!

Der Ex mit dem schönen After

Liebe Ex, das ist das ultimative Friedensangebot von mir. Wenn es um Pest und Cholera geht, dann doch lieber die Pest. Wer könnte zu ‘ner schönen Beule schon „Nein“ sagen? Man sagt übrigens, so mancher Ex hätte einen netten After. Im wörtlichen und im übertragenen Sinn.

In jedem von uns steckt eine Jennifer Aniston… I wish I had her hair!

It’s Bradny, bitch!

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