Paris and love

Paris: L’amour toujours?

Veröffentlicht: Freitag, 2. Dezember 2011

Irgendwie war es eine besondere Nacht. Dabei war er kein besserer Liebhaber. Vielleicht sogar etwas holprig. Und ich habe nicht wirklich alles verstanden, was er zwischen Küche und Schlafzimmer gesagt hat. Außer dem Voulez-Vous-Ding. Oui, oui! Glücklicherweise hat die Universalsprache der Liebe nur wenige Vokabeln. Und die meisten klingen sowieso wie Tierlaute. Ja, aber es war trotzdem anders. Schließlich waren wir in Paris. Nach dem Akt gab es Galoises im Bett, am Morgen danach Croissants und noch ‘ne Latte, Olé! Akzeptabler Sex. Liebreizendes Klischee. Danke, Paris!

Es hat mich etwas überrascht, dass sich Karolina ausgerechnet während des Kurztrips nach Paris mit ihrem Lover zerstritten hat. Eigentlich hatte ich sie vorhin aus dem Bus angerufen, weil meine mentale Verfassung gerade gut genug war, um eine weitere Verlobung in meinem Freundeskreis zu ertragen. Weit gefehlt. „Es war eine Katastrophe“, brüllte sie ins Telefon. „Irgendwann bin ich wütend weggerannt.“

Zugegeben: Es gibt glaube ich schlimmeres, als Runaway Bride in Paris zu sein. Solange das Kreditkartenlimit noch nicht erreicht ist. Andererseits ist gerade die Stadt der Liebe so klischeebehaftet, wenn nicht selbst das ultimative Klischee, dass im Liebesurlaub an der Seine einfach alles schief gehen muss. In Paris ist die Liebe eben genauso recht und genauso billig wie überall sonst auf der Welt. Welcome – to the Moulin Rouge!

Der Grund ist, dass die Erwartungen an die Stadt der Liebe höher sind als sieben Eiffeltürme. Und atmet man erstmal die französische Luft, hängen die Emotionen schnell dichter in selbiger als an Weihnachten (mehr HIER).

Siehe Carrie Bradshaw. Nicht einmal die „Sex and the City“-Drehbuchschreiber waren unrealistisch genug, um ihr das russisch-amerikanische Happy End in Frankreich zu gewährend und riefen stattdessen einen neuen Kalten Krieg aus. Glücklich und Ehefrau wurde sie erst zuhause, was in ihrem Fall zufällig New York und damit auch nicht schlecht ist.

Und das ist wieder eine gute Nachricht: Die Liebe ist überall und meistens dort, wo man sie nicht erwartet.

Anders ausgedrückt: Liebe geht durch den Magen, auch die französische, wahrscheinlich GERADE die. Und die französische Liebe kann genauso gut in deutschen Ikea-Küchen abgehen – wobei es damals schon stilvoll war, beim Akt direkt auf die Spitze des Eiffelturms zu schauen. Oder war es gar nicht der Eiffelturm?

The French are glad to die for love,

In Bed with Brad: mehr Sexy Secrets – HIER!

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Kommentare

  1. Gepostet von The French am Freitag, 2. Dezember 2011

    I remeber you… naked :)

    Tu me manques

  2. Gepostet von Brad am Freitag, 2. Dezember 2011

    Spinner. Zu lang her. Aber danke für das Foto. Ich habe auf den Schreibtisch gekotzt. Miss you, too. Quelques fois….

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