Foto: Nadine Kolackovsky

Nadine, Nora, die Puppen und der Sandmann

Veröffentlicht: Sonntag, 22. Mai 2011

Salzburg, Fotostudio der Agentur Wildbild. Nadine Kolackovsky hat Puppen aufgebaut. Und ihre Freundin Nora bestellt. Die soll heute mit den Plastikfreunden posieren. „Die Vision ist die Lust, Unsichtbares zu sehen“ steht über den Puppen an der Wand. „Das Mädel schmeißt sich an die Puppen ran, umgarnt sie, als wären es richtige Menschen“, erklärt Die Fotografin den spielerischen Ansatz des Shootings.

In der zweiten Staffel von “Germany’s next Topmodel” ließ Heidi Klum ihre Mädchen um die spätere Siegerin Barbara Meier beim Glatzen-Shooting zwischen Schaufensterpuppen posieren.

Doch das Motiv vom Spiel zwischen Puppe und Mensch ist natürlich weitaus älter.

Beispielsweise griff E.T.A. Hoffmann es in seinem SANDMANN auf. Während es Hoffmann allerdings um die scheinbare Verwechslung zwischen Mensch und Maschine ging, fokussiert sich Fotografin Nadine auf den ästhetischen Aspekt: Mensch – Puppe / Mann – Frau und dazwischen viel Verführung!

Bei Hoffmann lebt die Puppe Olympia durch den Blick durch ein Teleskop und erweist sich letztendlich doch als seelenlos. Durch Nadines Objektiv gesehen, macht es richtig viel Spaß, Nora beim Flirten zu beobachten. Doch ob sie unter diesen literarischen Vorzeichen mit ihren Verführungsversuchen erfolgreich war? Wir wissen es nicht. Fest steht allerdings, dass so mancher Mann bei diesen Aussichten liebend gern zur Schaufensterpuppe erstarren würde.

Die Lust, Unsichtbares zu sehen. Wer kennt die nicht? Hier geht es zur kompletten PUPPEN-GALERIE!

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