MBrilliant - Hüftcolliers by Mattias Maus

Mbrilliant: Matthias Maus designt Hüft-Colliers für die soziokulturelle Evolution der Clubkultur

Veröffentlicht: Mittwoch, 9. November 2011

Ladys, Gents! Ich bin in glücklichen Umständen! Denn Designer Matthias Maus von Mbrilliant hat mir gerade geschworen, dass ich gar nicht so scheiße aussehe wie ich bisher dachte (mehr HIER). Ich bin begeistert, schließlich hat Matthias bereits mein Homegirl im Herzen, Paris Hilton, und Heidi Klums Topmodels eingekleidet. Vielleicht schmeiße ich meine sexy Brust demnächst mal in seine funky Clubwear – und meine Lenden gleich dazu!

Nichts ist reizender als das charmant formulierte Klischee: Denn Matthias Maus hat bereits als achtjährige Mini-Maus zuhause gesessen und seine Kuscheltiere in aufregende Couture gekleidet. Als er mit 16 Karnevalskostüme für Freunde nähte, ahnte er nicht, dass der Weg ihn über den Head of Design bei Ella Singh und Carry Allan zum eigenen Label führen sollte. Großes Medieninteresse generierten die Hüft-Colliers, die Matthias für Mbrilliant entwarf. „Sein bestes Stück glamourös verpackt“, schrieb die Bild online. Er „will das männliche Glied kultivieren, indem er es mit Gold, Perlen und Strass in Szene setzt“.

Mal ernsthaft, Matthias? Können Normalos wie ich die Colliers tragen?

Matthias Maus: „Ich verstehe, was du meinst. Selbstverständlich sind die Colliers eher an Lady Gagas Tänzern als an weniger extrovertierten Menschen vorstellbar. Andererseits gibt es eine Zielgruppe, die genau solche Teile haben möchte. Für den großen Auftritt. Für Drama! Bei deinen Tattoos würde ein schwarzes sehr gut wirken! Die Colliers schaffen Aufmerksamkeit im Sinne von kleinen Kunstwerken. Aber wir designen auch tragbarere Mode.“

Matthias ging den Weg in die Modeindustrie klassisch an. Er durchlief eine Schneiderausbildung und Meisterkurse. Er war Gasthörer in Aktzeichenkursen an der Mainzer Gutenberg-Universität und absolvierte die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode. „Ich tat alles, um irgendwann unabhängig arbeiten zu können“, erinnert er sich. Nebenbei habe er weiter für seine Mappe gearbeitet. „Ich stickte Pailletten auf. Das war in meinem Umfeld schon exotisch.“

Aus der Exotik hat Maus eine „soziokulturelle Evolution“ gemacht, wie der Wahlberliner sagt. Nachdem er für die Singh-Family Stars für den roten Teppich eingekleidet hatte – unter anderem trug Frauke Ludowig 2010 eines seiner Kleider bei den Oscars – gründete er Mbrilliant mit dem Ziel, die Clubwear zu revolutionieren. „Ich habe mir eine Nische gesucht“, sagt der Designer. „Clubwear ist mehr als wenig Stoff für Damen, die an der Stange tanzen. Aber eben auch das.“ Heute arbeitet Matthias Maus an der Schnittstelle zwischen Couture und Partychic.

Wer ist Zielgruppe von Mbrilliant?

Matthias Maus: vor allem Leute zwischen 16 und 30, aber auch alle anderen, die sich nachts in den Clubs gern sexy kleiden. Das gilt auch für Jungs: Sexy, nackig und spektakulär sind Attribute, die nicht nur Frauen gut stehen. Ich will den Burlesque-Stil einer Dita von Teese auch für Männer etablieren. Mut zur Mode ist meiner Kollektion immanent. Sonya Kraus beispielsweise schwärmt für eins unserer Jeans-Hotpants mit Erdbeeren auf den Popbacken. Aber sie ist auch sehr experimentierfreudig.“

Save the date: Am Freitag, 11. November, wird Matthias ausgewählte Stücke seiner Kollektion im „Haus am See“ in Berlin-Mitte vorstellen. Zwischen 19 und 23 Uhr werden Models die heißen Teile im Rahmen einer Modeinstallation vorstellen. Auf Podesten stehend, sollen sie auch die sexy Colliers im Spot glänzen lassen. Ich werde mir das mal ansehen und euch dann berichten, was abging!

Ich sehe wenig spektakulär aus. Hättest du einen Tipp für mehr Drama in meinem Kleiderschrank?

Matthias Maus: „Ich finde dich gar nicht unspektakulär. Im Gegenteil!“

Du musst das jetzt nicht sagen. Ich schreibe auch ohne Komplimente.

Matthias Maus (lacht): „Ganz im Ernst. Die weißen Kniestrümpfe stehen dir hervorragend (mehr HIER). Ich würde dich in bestickte Tops stecken. Und ein schwarzes Hüft-Collier würde deine Tattoos richtig gut zur Geltung bringen!“ (-> mehr zu meinem abartigen Style HIER, Alter)

&

Leute, nennt mich Naomi – denn ich bin fucking fashionable – and fabulous!

Matthias – he’s so fabulous, too. I wanna die! Strike a pose,

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Kommentare

  1. Gepostet von Kandi am Donnerstag, 10. November 2011

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