I really like you

Manchmal sind alle guten Dinge 30

Veröffentlicht: Sonntag, 31. Mai 2015

Okay, vielleicht haben die Leute ja Recht. Ich meine, wenn sie meinen, dass ich kaum eine schönere Liebeserklärung hätte machen können, als dir ein Buch zu widmen. Und vielleicht weiß ich das auch, während ich hier sitze, und trotzdem wieder Buchstaben aneinandersetze. Wie so oft, wenn ich an dich denke, und nicht gerade Herzchen auf ein Blatt Papier male.

Manchmal male ich mir aus, wie es wäre, wärst du einfach einfacher. Dann würde ich den Montag heute nach hinten schieben und mich durch die vollen Bahnen zu dir. Da würde ich stehen, mit einem „Yes“-Törtchen vor deiner Tür, vielleicht sogar mit einer Kerze. Oder einfach „M&M“s. Einfach, weil du Geburtstag hast – und ich das Bedürfnis habe, dich zu sehen. Ach, ja, ich bin gerade unterwegs. Nein, ich scherze. Nicht aber, wenn ich dir nochmal schreibe, was ich dir in dieser Nacht in dein Buch gekritzelt habe: Für mich wirst du immer ein ganz besonderer Mann sein: der beste!

I really like you Hamburg

I really like you (not only on your birthday, but today a little more)

Auf diesen Text werde ich maximal eine kurze Eingangsbestätigung zurückbekommen, bestenfalls ein „Danke“. Ich denke auch, weil ich dir mal wieder sage, was du nicht hören willst. Im letzten Jahr schrieb ich dir zu deinem Geburtstag, dass du der größte Idiot bist, den ich kenne – leider auch der süßeste. Und du hasst es, zu hören, dass du süß bist.

Aber was soll’s. In den letzten zwölf Monaten habe ich dich so viele Sachen genannt: Arschloch, Traummann, Sexgott, Wixxer, Digger, Kevin, Held vielleicht, definitiv Vollidiot. Dabei rufe ich dich am liebsten bei deinem Namen, obwohl ich die Dinge an 364 anderen Tagen vielleicht nicht immer beim Namen nenne. Manchmal aus Angst, dich zu verlieren. Aber nicht heute. Letztes Jahr habe ich es dir mit Katy gesagt, dieses Jahr mit Carly:

Ich mag dich mehr als ich sollte, mehr als ich wollte und mehr als ich müsste. Und wenigstens einmal im Jahr will ich dir das einfach sagen können, ohne zu taktieren, während in meinem Kopf ein Film abläuft, in dem ich das „Yes“-Törtchen fallen lasse, die Tür hinter mir zumache und dir einfach einen Geburtstagskuss gebe, oder zwei, im Takt eines Geburtstagslieds.

Stattdessen sitze ich auf dem Sofa, auf dem ich meistens mit dir sitze, reihe Buchstaben aneinander und male Herzchen auf ein Blatt Papier neben mir. Und irgendetwas in mir denkt: „Schön, dass es dich gibt!“

Alles Gute zum Dreißigsten, Diggi.

I really, really, really, really like you!

kurz-unterschrift11

P.S. Das war noch nicht dein Geschenk :)

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