Martin Hardt Sterling Edition

Schmuck wird zum Kleidungsstück

Veröffentlicht: Donnerstag, 28. April 2011

My favorite thing ist ein Armband aus der Edition Martin Hardt. Eines, das aus vielen kleinen Silberplatten montiert wurde. Der Schmuckdesigner  hat es mit Schmuck und anderen Luxusartikeln wie Pommesgabeln längst bis in die Vogue-Liga geschafft. Vielleicht auch, weil gerade seine freien Arbeiten so sexy sind, dass sie eigentlich verboten gehören!

Schmuck kommt von schmücken. Oder umgekehrt? Fest steht, dass diese eher konservative Funktionszuweisung genauso „out of fashion“ ist wie Christina Aguilera. Obwohl gerade ihr sicherlich gefallen würde, was der Schmuckdesigner Martin Hardt in seinem Atelier neben Anhängern in der Form antiker Gemmen oder mehrgliedriger Armbänder alles entwirft.

Schmuck wird zum Kleidungsstück

Nehmen wir einfach Hardts Tops aus Silberösen: Hier wird Schmuck zum Kleidungsstück, das höchstens in der Öffentlichkeit nach textilem Unterbau verlangt. Schmuck lässt sich nicht mehr auf Dekor reduzieren. Und das ist unglaublich sexy. Hot, hot summer sozusagen!

In seinem Atelier entstehen viele Accessoires, die unmissverständlich erotische Energien ausstrahlen. Und ihre Träger wissen das zu schätzen. Die prickelnden Ideen entstehen zumeist im Alltag. Ob in Silber gegossene Baumarktketten oder Handschellen aus Sterling Silber, „das Einfache ist das Schwierige“, sagt Hardt. Schlichtheit und Perfektion seien ihm Konzept und Aufgabe.

Spiel mit Klischees

Gerade in der fotografischen Inszenierung werden aus Hardts Schmuckstücken Körperkunstwerke. Ironisch flirtet er mit Rollenklischees oder dreht sie einfach um. Die groben Ketten werden zu Halsbändern durchtrainierter Männer, ein Silberkleid zur Abendgarderobe; an den Beinen blitzen schwarze Netzstrümpfe durch das metallene Gewand. Die Geweihkette legt sich über ein Korsett. Unter dem Halsschmuck, der sich wie eine Corona aus Nägeln um die Trägerin legt, lugt der blanke Busen hervor.

Alltagstauglich

Trotz gestalterischer Anspielungen auf Undergroundszenen und Fetischkultur bleiben Hardts Werke größtenteils alltagstauglich. Müssen sie auch. Schließlich wird sein Kollektionsschmuck längst in auf großen Messen und Galerien vertrieben. Magazine wie „Glamour“, „Vogue“ oder „In Style“ veredeln ihre Seiten und Models mit den ungewöhnlichen Designs. Der Träger darf sich interessierter Blicke gewiss sein, ob in der Disco oder auf einem Ball.

Wir empfehlen X-Tina also, sich mal mit Hardt zu behängen. Interessierte Blicke kriegt sie nämlich kaum noch ab. Warum sollte es ihr auch besser gehen als mir?

Stay fashionable,

Hier geht es direkt zu Martin Hardts Homepage!

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