Drinks

Manchmal falsch, aber immer fabelhaft!

Veröffentlicht: Montag, 16. Dezember 2013

Seit ich meinen Blog schreibe, lande ich immer wieder in Situationen und an Orten, an denen ich mich selbst nie verortet hätte. Zum Beispiel auf der Berlin Fashion Week, wo ich mich furchtbar unmodisch fühlte. Mit Jürgen Klopp auf der IFA, wo ich mich furchtbar uninformiert fühlte. Oder mit Model Marcus Zierke und der deutschen Drachenbootnationalmannschaft auf dem Wasser, wo ich mich ziemlich unsportlich fühlte – aber immer fabelhaft. Im vierten Teil des Jahresrückblicks 2013 geht es um ganz besondere Momente:

Nervöser war ich nur vor einem Interview mit Marcel Reich-Ranicki. BradSticks-Redakteur Maryanto Fischer trifft Jürgen Klopp auf der IFA in Berlin. Foto: Philips

Nervöser war ich nur vor einem Interview mit Marcel Reich-Ranicki. BradSticks-Redakteur Maryanto Fischer trifft Jürgen Klopp auf der IFA in Berlin. Foto: Philips

12. September: Der Moment, in dem du mit Jürgen Klopp über Britney Spears uns heiße Jungs sprichst:

Ist es nachvollziehbar, dass es Menschen gibt, die Fußball nur schauen, weil so viele attraktive Jungs auf dem Platz sind?

Klopp: „Ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Dieser Faktor wird völlig überschätzt.“

Ich schaue Fußball nur wegen der attraktiven Jungs. Ohne Ton.

Klopp (lacht): „Verstehe. Aber du kannst mir doch nicht erzählen, dass du das 90 Minuten lang durchhältst – nur um dir schöne Spieler anzuschauen.“

Model Marcus Zierke (rechts) und die Drachenbootnationalmannschaft

Model Marcus Zierke (rechts) und die Drachenbootnationalmannschaft. Foto: Paco Rabanne

17. September: Der Moment, in dem du mit zehn heißen Typen im selben Boot sitzt – und feucht wirst:

Doch auch für Singles zählt im Leben wie im Drachenboot immer wieder: kämpfen, dabei möglichst gut aussehen und nur feucht werden, wenn es sich wirklich lohnt! Wie an diesem Tag in Berlin, als alles, was ich wirklich wollte, trockene Wechselunterwäsche war. Aber warum sollte ich weniger leiden als meine Hinterfrau?

15. Januar: Der Moment, in dem du feststellst, dass man auf winterlichen Modewochen lange Unterhosen tragen sollte:

Luisa Hartema Berlin Fashion Week

Luisa Hartema auf der Berlin Fashion Week

Berlin Fashion Week

Berlin Fashion Week aktion

5. Oktober: Der Moment, in dem dich eine Zeitschrift zensiert, und es die Vollversion nur noch auf dem Blog gibt:

Er war einer dieser Typen, von denen ich mich normalerweise nie nach Hause fahren lassen würde: irgendwo aus dem Ghetto und irgendwie aufdringlich. Irgendwann stieg ich trotzdem ein. Ich hatte keine andere Wahl: Er fuhr einen neuen Benz und ich hatte genug getankt, um nirgendwo mehr hinzufahren.

taxi

Der Taxi-Text…

19. September: Der Moment, in dem du dich mit jungen Müttern solidarisierst:

Manchmal bin ich etwas neidisch auf die feschen Mamis in meiner Facebook-Freundesliste. Weil sie morgens mehr Input bekommen als Kaffee, krasse Beats und Kritik an ihrer Optik. Ich beneide sie, während ich unter den aktuellen Wettermeldungen der Morgenpost ihre bereits zwei Stunden alten Posts zum Zustand der Kinder lese: der kleinen Monster, der Kuschelmonster, oder einfach der Kleinen. Manchmal live vom Kita-Klo, wo sie vor niedrigen Spiegeln die hohe Kunst pflegen, von der chicken Mama zum hard-working chick zu mutieren. Mit etwas Schminke, einem glücklichen Lächeln und dem Gedanken an die sexy Stilettos, die bereits im Auto auf der Rückbank warten. Noch vor der ersten Konferenzschaltung nach Korea, Kanada oder Karlsruhe. Das bewundere ich! Weil mir schon klar ist, dass man sich als arbeitende Mama härteren Urteilen stellen muss als optischen.

Samuels Klatschbild

Samuels Klatschbild

5. November: Der Moment, in dem ein Berliner deinen Bodycount knacken will:

Warum sich Robert als Marathon-Dater zur Wahl stellt? „Sex sells“, so die durchaus selbstironische und gleichsam pragmatische Antwort. Hätten wir von einem BWLer mit Marketing-Schwerpunkt nicht anders erwartet. Bei mir hat’s funktioniert. Hättet ihr von mir auch nicht anders erwartet. Sorry…

Robert Hebestreit gibt alles für die Millionen?

Robert Hebestreit gibt alles für die Millionen?

1. Oktober: Der Moment, in dem ich einfach Bock auf was anderes hatte:

„Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld”, soll Molière gesagt haben. „Vielleicht hat er recht. Aber richtig gut ist auch Schreiben nur, wenn Liebe im Spiel ist“, schreibt mein alter Kumpel Marc Schäfer von der dpa-London auf seiner Homepage. Ich meine: Lasst euch diese eine Liebe nie versauen!

Das mal ganz privat gesagt,

Brad Unterschrift

Zu den Jahresrückblicken „Glück”, Liebe” und „Freunde” geht es – HIER!

Antworten

Teil mir Deine Meinung mit. Ich freue mich über Feedback!