SeeligLisa_SenftElena Lexikon der Jugendsünden

FEIERTAGSGRUSS: Heute mit sündigem 90ies-Flavour und der Aussicht auf Britney!

Veröffentlicht: Donnerstag, 23. Juni 2011

Der Feiertagsgruß kommt heute aus Berlin. Denn meine beiden neuen Lieblingsautorinnen Elena Senft (rechts) und Lisa Seelig vom Pressebüro GOLDSCHRIFT haben heute ein Foto für euch! Und sie freuen sich, dass ihr Buch “Lexikon der Jugendsünden” bei meinen Bloglesern so gut ankommt. Ich entschuldige mich mal für die lange Funkstille. I was busy making other plans. Deshalb hier schon einmal zwei Teaser zu Texte, die sich mit weiteren Jugenderinnerungen befassen – von Scooter bis Fast Food-Dating. Und weil’s so schön ist gibt es später mehr sündhafte Popkultur – von Miss Britney Spears. Und ein Berlin Fashion Week-Preview Aber schauen wir erst noch einmal zurück.

Was in zehn Jahren so alles passieren kann…

1994

1994 war ein gutes Jahr für die elektronische Musik. In der Schule lernten wir den Satz des Pythagoras und den Erlkönig auswendig, zuhause die Vokabeln einer neuen Ära. Einer Ära, die gleich zu Beginn Milli Vanilli als Hampelmänner outete und konsequenterweise nicht mehr Interpreten, sondern DJs zu Stars erhob und Musik fortan ohne große Worte machte.

Scooters „Hyper, Hyper“ fasste das Lebensgefühl der aufstrebenden „I can’t stop raving“-Generation zweifellos so gut zusammen wie Madonnas „Material Girl“ die Achtziger. Doch in den neunziger Jahren ging es nicht mehr um den puren Materialismus. Es ging bereits um Labels. Wir saßen vor dem CD-Player und sagten sie gebetsmühlenartig auf: Westbam, Marusha, Sven Väth. Und immer wieder: „Hyper, Hyper“.

Die Generation Golf war so yesterday. Und mit ihr das ganze Yuppie-Gehabe. Wir hatten Labels, aber protzen nicht. Höchstens mit der 501 von Levi’s. In die angesagten Clubs kamen wir aber auch in Jogginghosen. Berlin calling! (To be continued)

2004

2004 haben wir uns Dates übers Internet nach Hause kommen lassen wie die Spießer nebenan ihr kalorienarmes Sushi. Wir waren nicht gerade auf Diät… and dinner was served hot. Always!

Warum auch nicht? In den 00-er Jahren war sowieso alles oberflächlich gecastet - und wenig auf Nachhaltigkeit angelegt. Popstars, Superstars und Topmodels und eben auch Abendabschnittspartner. Mal ehrlich: Wir haben Dates konsumiert wie Fast Food. Ohne anschließende Kommunenbildung und ohne Anspruch auf Rebellion gegen das Establishment.

Wer zweimal mit dem selben pennte, hatte einfach noch kein DSL. (To be continued)

Don’t judge me,

 

 

 

Mehr zum “Lexikon der Jugendsünden” HIER!

Kommentare

  1. Gepostet von Lea am Donnerstag, 23. Juni 2011

    Endlich ein Lebenszeichen! Die Mädels sehen süß aus. Dir auch nen schönen Feiertag. Lea

  2. Gepostet von Tom am Donnerstag, 23. Juni 2011

    Fast Food ;)

  3. Gepostet von Brad am Donnerstag, 23. Juni 2011

    Werde ich haben. Mit dem Notebook ;)

Antworten

Teil mir Deine Meinung mit. Ich freue mich über Feedback!