Leb dein Chillen - Chill dein Leben

Stop the glorification of busy // Leb dein Chillen!

Veröffentlicht: Montag, 20. Mai 2013

Es liegt im Wesen unseres Lebenswandels, dass das Wesentliche oft hinter dem Notwendigen zurücksteht. Was nicht heißt, dass das Notwendige nicht genauso viel Spaß machen kann. Wir reiben uns gern auf, denn einen guten Job zu machen, macht im Wesentlichen genauso glücklich, wie mit einem guten Freund die Stadt unsicher zu machen. Oder es sich einfach selbst zu machen.

Notwendigerweise schaffen wir es immer, unser Leben irgendwie zwischen Arbeits- und Freizeitstress zu arrangieren. Vielleicht, weil uns Langeweile ebenso wenig mit Glücksgefühlen zurücklassen würde wie Lana del Rays immer gleichbleibendes Gejammere. Vielleicht aber auch, weil wir schnell dabei sind zu verdrängen, wie wesentlich das eine Wesentliche wirklich für unsere Glückseligkeit ist: das Private. Aber „Sorry, I’m busy“ und mindestens ein bisschen stolz drauf. Ja, ich bin gern Hardworker.

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Es war in einem dieser seltenen privaten Momente mit Couch und Klassik, als ich zwischen Beethovens Fünfter und meinem fünften Kaffee endlich wieder Zeit fand, aus Lust zu lesen. Plötzlich stieß ich bei always hardworking Vanessa auf einen gloriosen Text: „Stop the glorification of busy!“

Da strich ich Sport, Schuh-Shopping und Sex mit Losern lax von meiner Liste.

Glorios, weil es eigentlich gar nicht so glamourös ist, ständig „on the go“ zu sein. We are busy working, working out and working things. Und erst kurz bevor uns die notwendige Puste ausgeht, versuchen wir krampfhaft, das ätzende Modewort „Entschleunigung“ zu vermeiden. Wir bemühen uns dann lieber massiv, unsere Mitte wieder zu finden. Und unsere Kreativität.

Vanessa Piccola bloggt auf www.kugelrum.com im und aus dem herrliche Hamburg

Wie Vanessa sagt: „Wenn ich mehr Bock auf ein Dönerdate als das Bloggen habe, dann gehe ich zum Dönerdate!“ > HIER geht es zu vollen Text auf dem KugelRum-Blog <

Ich war nie ein Fan von „Chill dein Leben“, weil von Nichts eben nur Unwesentliches kommt. Schon gar kein Glücksgefühl. Aber ich bin ein glühender Verfechter von „Leb dein Chillen“. Denn wenn zwischen alldem, was uns notwendigerweise stresst und im Wesentlichen doch glücklich macht, einfach mal Zeit ist, „busy“ zu entmystifizieren und „nichts“ zu glorifizieren, dann sollten wir diese Momente nicht aus Not an Arbeit, sondern aus Lust am Leben annehmen. Einfach mal abhängen, statt mit den Gedanken schon am Zeitplan für den nächsten Tag zu hängen.

Es liegt im Wandel des Lebens, dass es mit zunehmendem Alter immer mutiger wird, einfach mal richtig rumzuhängen. Hangin’ tough! Are you tough enough?

Stay fashionable,

Mehr aus meinem Tagebuch – HIER!

Kommentare

  1. Gepostet von Julia am Montag, 20. Mai 2013

    Recht hast du. Manchmal einfach durchatmen und genießen.

  2. Gepostet von Brad am Montag, 20. Mai 2013

    Ist im Alltag oft schwer umzusetzen. Umso mehr sollte man diese Momente eben genießen. That’s all.

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