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Nackte Tatsache: Der Kerl, der mit Klamotten kam

Veröffentlicht: Sonntag, 1. September 2013

Ich hatte gerade vergessen, warum die Menschen immer gegen den Hamburger Petrus hetzen, als es mit wehenden Wolken zurückkam. Wenig später stand es wieder am Himmel – als wäre es nie fort gewesen: das Schietwetter. Plötzlich sah ich ganz schön schlecht aus mit kurzen Hosen im langen Regenschauer. Man, Petrus …! Da erinnerte ich mich wieder, was meine Mama tröstend sagte, als sie „You can’t hurry love“ längst aufgegeben hatte: „Es gibt vielleicht keinen Mann für jede Lebenslage. Aber ein Outfit!“

Also begann ich zu suchen. Diesmal nicht nach einem Lover, sondern nach einem Look. Einem, der mich durch den Monsun bis ans Ende der Zeit trägt. Oder zumindest bis zur nächsten Trockenperiode. Denn wir lassen uns nie unterkriegen – nicht von Scheißtypen, schon gar nicht von Schietwetter. Trotzdem lassen uns beide unter Umständen nicht kalt. Die Typen nicht – und auch nicht das Wetter. Vor allem nicht die Typen.

Bis wir das perfekte Modell an der Leine laufen haben, hängen durchschnittlich aber schon zehn perfekte Outfits an der Stange. Leider. Die Suche nach Paar-Perfektion ist ein langer Prozess, der selten optimal abläuft. Spezieller: Die großen Unterschiede bei der Suche nach dem herrlichsten Hanseaten und dem herrlichsten Herbstoutfit sind vor allem ein zeitökonomischer und ein moralischer.

Erstens: Wie berichtet dauert es eine Weile, erst das ideale Modell Mann zu finden und später auch noch herauszufinden, ob es uns wirklich steht. Es geht weitaus schneller, sich einen passenden Look aus den besten verfügbaren Teilen zusammen zu stellen und sich anschließend dem Spiegel zu stellen. Im Zweifelsfall tauschen wir das falsche Outfit fast schneller wieder um als wir mit dem falschen Mann per SMS Schluss machen könnten.

Zweitens: Finden wir gleich mehrere heiße Teile, können wir parallel mit ihnen ausgehen, ohne vor irgendjemandem schlecht auszusehen. Oder habt ihr schon einmal was von Outfit-Monogamie gehört?

Der Rest funktioniert, wie alles im Web 2.0-Zeitalter, relativ gleich: Teile finden, Teile anklicken und vergleichen. Fotos von Teilen Freunden schicken oder auf Facebook teilen. Sofern mehr als nur ein Teil unserer Vorstellungen erfüllt werden, Anfrage stellen und abwarten. Bis er klingelt. Der Mann mit dem herrlichen Hanseaten-Look. Oder der Postmann mit unserem Herbstlook.

Das Beste: Wer genug Nahrungsmittel auf dem Wohnzimmertisch stehen hat, kann den kompletten Arbeitsprozess dank W-LAN gemütlich vom Sofa aus erledigen. Denn zum Glück gibt es den Outfit-Creator längst auch für Männer.

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Als es klingelte, wusste ich endlich, was Prozessoptimierung meint. Denn der Postbote sah noch umwerfender aus als ich in meinem neuen Herbst-Outfit von Kiomi – das ich allerdings erst eine Stunde später aus dem Karton holte…

Stay fashionable,

kurz-unterschrift11

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