Fallschirm springen Hamburg klein

Freier-Fall-Verweigerer

Veröffentlicht: Freitag, 18. Juli 2014

Der freie Fall ist befreiend. Weil du dich irgendwann so schnell bewegst, dass du endlich loslassen kannst. Oder musst. Und die Welt nur noch an dir vorbei rauscht. Ein Rausch der Gefühle, bis du wieder wieder festen Boden unter den Füßen hast und dich neu erdest.

Wenn du dich erst traust und springst, zerspringen endlich die Fesseln, die du dir selbst angelegt hast. Endlich sagst du „Tschüss“ zu schlechten Dingen, aber eben immer auch zu guten. Immer im unendlichen Glauben, dass die Landung zwar hart sein könnte, aber eben auch heilsam.

Fallschirm springen Hamburg

Ich weiß, wie es sich anfühlt zu fliegen. Im freien Fall. Im guten Glauben. Doch während diesmal einer nach dem anderen sprang, blieb ich auf auf meiner Wolke sitzen. An schlechten Tagen, aber immer auch für die guten. Ich sah ihnen nur zu, sah wie sie fielen, sich befreiten und freuten – und sah wieder nach oben, die Sonne suchend.

Es war einer dieser Tage, an dem die Wolken grau waren, nicht rosarot. Da riefen sie: „Wer nicht hören will, muss fühlen!“

Aber ich fühlte bereits. Seit vielen Monaten. Deshalb bin ich sitzen geblieben. Habe das Grau ausgesessen, bis die Wolken wieder rosarot waren.

Ich glaube, dass das die richtige Entscheidung war: gegen den Rausch und für die Reise über den Wolken. Auf wankendem Boden vielleicht, doch immer weiter Richtung dieser Wahrheit, die sie nicht kennen. Weil sie nicht sehen, was ich sehe. Manchmal, wenn wir allein sind und die Sonne in deinen Augen aufblitzt, irgendwo im Himmelblau.

Manchmal ist es im Leben wichtiger an das zu glauben, was du selbst weißt, als an das, was die anderen zu wissen meinen. Weil sie nicht hören, was du hörst. Weil sie nicht fühlen, was du fühlst. Weil sie nicht in deine Richtung schauen. Richtung Sonne.

 

Love, shine a light,

kurz-unterschrift2

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