Der Film "Acht Frauen" mit Danielle Darrieux, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Ludivine Sagnier, Cathérine Deneuve und  Firmine Richard ist unbedingt sehenswert. Foto: Constantin Film

Film “Acht Frauen” – Wer braucht da eine Frauenquote?

Veröffentlicht: Donnerstag, 13. Oktober 2011

Heute wieder im Gespräch: die Frauenquote. Denn die führenden DAX-Unternehmen dieses Landes haben sich darauf verständigt, den Anteil von Ladys in Führungspositionen – nicht aber im Top-Management – bis 2020 auf 35 Prozent zu erhöhen. Soweit die Nachricht. Als Folge geisterten heute Bildkombos mit acht krassen Karrierefrauen durch die Medien. Acht Frauen, mit denen man sich besser nicht anlegt. Das erinnerte mich an einen meiner Lieblingsfilme: „Acht Frauen“ von Francois Ozon – besetzt mit der High-Class der französischen Darstellerinnen-Riege.

Die Haute Société des Französischen Films

Zur Abwechslung mal ein Filmtipp: Wer auf schöne Bilder, Musik und Cathérine Deneuve steht, sollte sich den Kunst-Krimi aus dem Jahr 2002 unbedingt ansehen. Neben der Eisheiligen des französischen Kinos sind auch Danielle Darrieux, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Ludivine Sagnier und Firmine Richard zu sehen.

Da musste Deutschland natürlich nachlegen: Ruth Maria Kubitschek, Senta Berger, Katja Riemann, Nina Hoss, Hannelore Elsner, Nicolette Krebitz, Cosma Shiva Hagen und Jasmin Tabatabai übernehmen die Synchronstimmen.

Tolle Krimi-Farce

Wer vermutet, dass es zwangsläufig zu Mord und Totschlag kommen muss, wenn acht Frauen zusammen in einem Haus eingeschneit sind, der liegt genau richtig. Doch das Opfer ist ein Mann: Marcel, das Familienoberhaupt.

Selbstverständlich hat jede der Damen ein Motiv. Und so wird kräftig gezickt und intrigiert, um zu enthüllen, wer die Hexe im mondänen Herrenhaus ist. Da wird mit allen Bandagen gekämpft: Sex, Lügen und Rock’n’Roll. I love it!

Cooler Retro-Style

Weil die Franzosen eben Stil haben, gibt es für die Ohren tolle Songs und für die Augen 30er Jahre-Chic mit Jugendstil- und Art Déco-Möbeln zur spannenden Handlung obendrauf. Screwball-Komödien und die goldene Hollywood-Ära dienten Ozon als Vorbilder. Herausgekommen ist der perfekte Film für einen Sonntagnachmittag mit heißem Kakao, Kuscheldecken und Torte.

Ich geh jetzt aufs Sofa.

Let’s kuschel,

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