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Gedicht in D-Dur

Veröffentlicht: Donnerstag, 14. November 2013

Gestern wünschte ich, ich könnte komponieren. Dann hätte ich dir über Nacht ein Lied geschrieben. In D-Dur, wie die großen Violinenkonzerte der Klassik. Ein Lied, das so klingt wie du: nach Geigen am Himmel. Mit hohen und mit tiefen Tönen, mit Taktwechseln und einem Text. Einem Text, der so ist wie du: ein Gedicht.

Habe ich aber nicht. Denn ich kann nicht komponieren. Nur sinnieren, wie es gewesen wäre, hätte ich die Texte über dich zu Sammelbänden zusammengesetzt – wie Mozart Melodien zu Symphonien, oder Cartier Karat zu Colliers. Zu irgendetwas, das goldwert ist, das so glänzt wie du.

So lag ich nur wach, sinnierte und konsumierte – Musik. Ein Lied, das mich an dich erinnert hat. Und dieser Text ist mein Geschenk. Und dieser Text ist für dich. Ich hoffe, das stört dich nicht.

 

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Mancher Mensch ist eine
Melodie wert. Jener muss nicht immer der Mensch sein, den wir mehr lieben als alle anderen. Kann aber. Manchmal. Wenn ihr die Augen schließt, und an diesen denkt, welches Lied hört ihr – in Gedanken, vielleicht auch im Herzen? Vielleicht lächelnd, vielleicht auch mit Schmerzen?

Hört genau hin. Always…

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