Model-Christian-Deerberg

Weil es schon so in der Bibel steht – WE LOVE MODELS – Und wir dürfen das auch!

Veröffentlicht: Samstag, 4. Juni 2011

Dank Google-Analytics weiß ich, dass ihr die bisherigen Berichte über unseren favourite Beau Christian Deerberg (Foto) phänomenal oft gelesen habt! Da „kam ich nicht umher mich zu fragen“, was uns an Models derart fasziniert. Sind es die Designer-Klamotten, ist es das Reisen zu Traumzielen oder doch allein die Macht der Schönheit? Wie viel Macht besitzt Schönheit wirklich? Fragen wir doch kurz unsere Bibel. Nein, nicht die Vogue. Sex and the City!

Wie lange bleiben Models im Bett?

Berühmt wurde Linda Evangelista unter anderem mit einem Zitat:

„Für weniger als 10000 Dollar stehe ich morgens erst gar nicht auf.“

Das war long ago, in den Neunzigern, als sie die Szene mit einer Handvoll Kolleginnen wie Naomi Campbell, Claudia Schiffer, Cindy Crawford und Christy Turlington beherrschte.

Damals sprach man noch von Supermodels. Zu recht!

 

Von Linda Evangelista zur Marie-Antoinette

Auf die Sterblichen mag diese These ungefähr den Effekt gehabt haben wie Marie-Antoinette auf ihr Volk kurz vor dem Ausbruch der Französischen Revolution.

„Wenn sie kein Brot haben, warum essen sie keinen Kuchen?“

…  soll die verhasste Königin – zumindest behauptet das die Legende – die Armut der Pariser Stadtbevölkerung in ihrem Lustschloss Versailles kommentiert haben.

Marie-Antoinette verlor ihr Haupt.

Aber wir lieben Models.

Und wäre es nicht ungemein tragisch, wenn beispielsweise die engelsschöne Toni Garrn irgendwie, irgendwo, irgendwann ihren Kopf lassen müsste?! Hier tanzt sie auf der Michalsky Aftershoparty der Berlin Fashion Week 2010 für Fotograf Alexander Palacios! (vollständiger Bericht HIER)

Toni Garrn dancing

Models und Sterbliche: I’m a fool for you!

Die „Sex and the City“-Autoren widmeten sich dem Thema gleich in der zweiten Folge der ersten Staffel. In „Models and Mortals“ (Models und Sterbliche) erzählt Carrie Bradshaw von Modelizern – Männern, die besessen sind. Nicht von Frauen, sondern von Models. Ich war in den frühen Neunziger Jahren mal in Claudia Schiffer verliebt. Oder in jenes Abbild, das sie damals von Brigitte Bardot gab. Das mal nebenbei.

Gestern sagte mir ein Freund beim Dinner: „Es ist einfach unfair, dass die mit mir machen können, was sie wollen, nur weil sie so unverschämt gut aussehen.“ Ich habe genickt und an den Tag gedacht, als ich mein Auto irgendwie doch für Heidi Klum schrottete. Fatal! Hat jemand die neue GQ? „Du kannst alles kriegen, beispielsweise Skiausflüge nach Aspen oder ein Wochenende in Paris”, sagt eine der Schönheiten in SATC. Carrie kommt zu dem Schluss, dass Schönheit völlig ungerecht sei – so ungerecht wie eine mietpreisgebundene Wohnung mit Blick auf den Central Park. Und Freundin Charlotte York gibt zu:

„Egal wie überzeugt ich von mir bin – wenn ich ein Foto von Christy Turlington sehe, möchte ich einfach nur noch aufgeben.”

Rollentausch gefällig?

Wahrscheinlich lieben wir Models aus dem Grund, aus dem wir Royals lieben: Wir möchten einfach mal mit ihnen tauschen und selbst zwischen Aspen, Paris und Mailand hin und her jetten. Und dabei vor allem unglaublich gut aussehen. Und zwar in jeder Klima-Zone. Wie Heidi Klum im Werbespot von Drei-Wetter-Taft. (Clip HIER). Das Frauentausch-Prinzip. Aber als One-Way-Ticket-Show. Bitte ohne Rückfahrschein in die Provinz. Danke!

Klum hat ihren SATC-Auftritt übrigens genau drei Staffeln später, nämlich in der zweiten Folge von Season IV: „The real me!“

Berühmt die Szene, in der Carrie auf dem Laufsteg stolpert und von der auf sie folgenden Klum sozusagen „übergangen“ wird.

GNTM: Die Demokratisierung der Schönheitsbewegung?

Klum besitzt laut dem Forsa-Institut bundesweit einen Bekanntheitsgrad von 96 Prozent. „Wie Jesus“, schreibt das ZEIT-Magazin in einem kritischen Artikel über „Germany’s next Topmodel“. Doch die Jüngerinnen folgen Klum in Scharen.

Denn mit Casting-Shows wie GNTM hat zumindest augenscheinlich die Demokratisierung des Geschäfts mit der Schönheit begonnen. Aber nur scheinbar. Willst du nicht selbst auf dem Cover der deutschen Cosmopolitan sein? Oder wenigstens unten auf dem BILD-Titel? C’moooooon!

„Ich will nicht, dass die Leute denken, ich würde nicht den Unterschied zwischen mir und einem Model kennen“, sagt Carrie, nachdem sie für die Fashion Show „New York Style“ gecastet wurde. Eine Show für Models und New Yorker mit Stil. Sie bleibt trotzdem nur stille Bewunderin.

Models stillen den Durst nach mehr Ästhetik im Alltag

„Als ich frisch in New York war und immer pleite, habe ich mir immer mal die Vogue gekauft statt essen“, erzählt sie einem Fashion-Fotografen. „Ich hatte das Gefühl, sie ernährt mich besser.“ Und als der Verdutzte fragt, warum sie denn so von Models fasziniert sei, liefert sie die einzig wahre und ehrliche Antwort:

„Weil ich sie liebe. Ich weiß nicht… weil sie eben schön sind.“

Und daran ist gar nichts verwerflich. Ich gucke mir laufend Schönes an. Heute Mittag stand ich vor einem Rokoko-Schlösschen. Auf dem Weg aus dem Büro habe ich einem Jaguar nachgeschaut.

Gerade eben habe ich mich auf der Homepage eines Onlineshops durch verschiedene Nike-Schuh-Seiten geklickt. Also darf Carrie Models auch mit dieser banalen Erklärung lieben.

Selbst Alexander Palacios hat Herzklopfen, wenn Karolina Kurkova vor seiner Linse steht.

So we judge! All the time!

Die meisten Models, die ich kenne oder mal flüchtig kennen lernte, sind übrigens nicht nur schön, sondern auch nett. Und einige richtig intelligent. Die haben gekotzt als GNTM-Kandidatin Anna Lena in ihrer geistigen Umnachtung gestern auf Pro7 verlauten ließ: „Models müssen nicht denken!“ Und dass die eine oder andere mich in Interviews bezüglich ihrer Maße belogen hat, macht sie tatsächlich noch unglaublich menschlich ;) .

Wirklich: Jeder kann Model sein!

Ich hätte gern Heidis Bankkonto, aber nicht ihre Stimme. Ihren Diät-Plan kann sie ebenfalls behalten. Und am Rande: I’m a model, too. A model shopaholic!

Wenn ich mit einem Schuhkarton voll angewandter Kunst aus wohl geformten Leder die Zeil herunter stolziere wie Gisèle den Steg – glaube ich das sogar. By the way: wie die Bündchen, nicht die Oppermann! Um bei SATC zu bleiben: Vielleicht bist du ein model citizen – vielleicht besitzt du wenigstens eine Modelleisenbahn. Von Dolce & Gabbana.

There are so many ways to become famous! And fashionable! Als ich mit Milli auf der Aftershowparty der zweiten Topmodel-Staffel auffschlug, musste uns ein Catering-Mitarbeiter vor dem großen Topmodel-Banner fotografieren. In einer stillen Minute, während der Ausstrahlung des Finales. Nachdem Heidi und Barbara den Platz geräumt hatten. Fame for fucking five seconds! Ich darf die Fotos leider nicht posten. Milli hasst sie! Sie hasst sie wirklich!

Ich liebe Models!

„Musik und Mode sind Themen, zu denen jeder eine Meinung hat“, schreibt der Tagesspiegel in Bezug auf den Erfolg von Casting-Formaten im Fernsehen.

Das gilt auch für mich. Und ja, ich liebe Models. Und weil ich weiß, dass ihr genauso denkt, hier zum Schluss noch ein Foto von Kult-Model Christian. Dem Deerberg.

You know you love me…

Stay fashionable,

Further Reading:

Mehr zu Christian Deerberg HIER!

Mehr Galerien von Alexander Palacios HIER!

Mehr zu Milli Mauer HIER!

Mehr zu “Germany’s next Topmodel” HIER!

Mehr zu mir, Brad Shaw, HIER!

Und für alle, die immer noch nicht genug haben: Am Sonntag gibt es um 20.15 Uhr wieder TOPMODEL-NEWS mit Janina und Verena zum GNTM-Halbfinale!

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