Hippe BrazeLights - Silikonarmbänder von Daniel Ramos

Farbe wählen und gewinnen: Hippe BrazeLights von Designer Daniel Ramos

Veröffentlicht: Sonntag, 8. Juli 2012

BrazeLights stellen mehr dar als einen hippen Verwendungszweck für das durch blamable Busenwunder irgendwie in Verruf geratene Silikon. Zuvorderst sind die bunten Armbänder auf dem Weg zur Accessoire-Sensation, die neben cooler Optik außerdem einen für Schmuck eher ungewöhnlichen Verwendungszweck mit sich bringt. „Die Idee entstand aus einem persönlichen Problem“, berichtet Jungdesigner Daniel Ramos. „Beim Tragen schwerer Einkaufstüten schnitten mir die Henkel regelmäßig unangenehm ins Fleisch.“ So wurde aus dem Funktionalitätsanspruch im Atelier ein Designobjekt, das ihr heute gewinnen könnt. So schön ist angewandte Kunst!

Durchbruch auf internationalen Schmuckmessen

Den Namen BrazeLights hat sich Daniel Ramos (30) schützen lassen. Nicht ohne Grund: Die Armbänder haben den Weg aus seinem Atelier im beschaulichen Nürnberg hinaus in die große Design- und Modewelt gefunden. Nach Präsentationen auf Messen wie der „Gift Fair“ in New York und der Münchner „Inhorgenta“, nicht zuletzt auf der „London Jewellery Week“, sind sie heute in Galerien in Städten wie Paris, Sofia oder Hongkong erhältlich.

Die BrazeLights von Designer Daniel Ramos auf der London Jewellery Week.

Für Daniel, der nach seiner Ausbildung zum Silberschmied an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau aktuell die freie Klasse für Gold- und Silberschmiede der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg besucht, ist die Produktreife der BrazeLights der erste markante Bruch mit der klassischen Ausrichtung seiner Zunft: weg vom filigranen Traditionshandwerk, von edlen Metallen und dem Mikrokosmos des Autorenschmucks hin zur seriellen Produktion.

Mode als Zufallsprodukt

Der Designer denkt branchenübergreifend. „Mode hat mich schon immer interessiert“, erklärt er. Die BrazeLights in diesen Kontext einzuordnen, sei nicht geplant gewesen – und deshalb umso erfreulicher.

Wie zahllose andere Kreativprojekte zuvor, waren auch die BrazeLights zuerst eine dieser „Schnapsideen“, die selten bei Schnaps in einer Bar entstehen. Dafür waren sechs Liter Wasser aus dem Supermarkt beteiligt. „Das Gewicht der Flaschen schnürte die Plastikhenkel derart unangenehm in meinen Hand, dass ich das Problem zuerst auf handwerklicher Ebene lösen wollte“, erinnert sich Daniel. „Nach vielen am Computer erstellten Prototypen und ebenso vielen Experimenten mit Materialien im Atelier bestimmte letztendlich die Funktion der Armbänder ihre Form.“

Minimalismus ist Gestaltungswunsch

Gutes Design bedeutet für Daniel, Funktionalität möglichst minimalistisch in eine ästhetische Form zu übersetzten, beziehungsweise eine Form zu finden, die der gewünschten Funktion entspricht.

Als Silberschmied hatte Daniel sich vor allem mit Kelchen, Besteck und anderen Objekten der Tischkultur auseinander gesetzt. Mit den BrazeLights schlug er bewusst eine andere Richtung ein. Trotzdem verlor er, ganz Silberschmied, den Aspekt der konkreten Nutzbarkeit nie aus den Augen: „Antibakteriell, spülmaschinenfest und und bis zu 350 Grad Celsius hitzeresistent“, bringt er die Funktionalitätsformel auf den Punkt.

Die BrazeLights haben 2011 den internen Danner-Preis der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg gewonnen. Das Thema: Wasser.

Eher nebenbei erwähnt Daniel augenzwinkernd, dass er die BrazeLights unbewusst vor allem als Accessoire trage. „Beim Einkauf vergesse ich ab und zu selbst, die schweren Tüten drüber zu hängen.“

Noch immer in Handarbeit gefertigt

Über Mundpropaganda, italienische und englische Mode-Blogs kamen die BrazeLights spätestens nach der „London Jewellery Week“ mehr und mehr ins Gespräch – und in die Mode. Noch immer stellt Daniel sie in Handarbeit her. Er färbt das Silikon mit Farbpigmenten, gießt und graviert die Armbänder individuell nach Wunsch. „Längst hat sich durchgesetzt, dass Kunden den Wert eines Schmuckstücks nicht mehr einzig am Materialwert messen“, sagt er. Sie zahlten bereitwillig auch für die Designidee, wobei seine BrazeLights erschwinglich bleiben sollen. Je nach Größe sind sie derzeit für 23 bis 26 Euro zu haben.

Männer, Frauen, Kids und Teens, Hipster und arrivierte Damen schmücken ihre Arme inzwischen wild mit BrazeLights. Und sie finden vor allem Spaß am Kombinieren verschiedener Farben und Passformen – ob aneinander gereiht oder übereinander gesteckt.

Gewinnt eine BrazeLights-Combo

Ihr könnt eine Zweier-Combo BrazeLights gewinnen. Schreibt mir einfach ins Facebook-Kommentarfeld unten, welche Farbkombination ihr gern hättet. Das Interessiert Daniel nämlich sehr. Neongrün und pink – oder doch lieber dunkelbraun und weiß, ganz klassisch? Ich bin gespannt. Die Verlosung läuft von heute an genau eine Woche. Kontakt mit Daniel Ramos kann unter der Mail-Adresse BrazeLights@gmail.com aufgenommen werden.

Lighten up… embrace some style!

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Kommentare

  1. Gepostet von Milli am Sonntag, 8. Juli 2012

    … und ich welche in Pink… Coole Idee!

  2. Gepostet von Andrea Barth am Sonntag, 8. Juli 2012

    Ich hätte die BrazeLights gerne in gelb und türkis.

  3. Gepostet von Hedia am Sonntag, 8. Juli 2012

    Ich hätte die BrazeLights gerne in schwarz und innen orange.

  4. Gepostet von Janina am Sonntag, 8. Juli 2012

    Mint mit rosa :)

  5. Gepostet von Coquette am Sonntag, 8. Juli 2012

    Piiiiink!!!

  6. Gepostet von Katja am Montag, 9. Juli 2012

    cool, tolle teile…ich hätte gern die brazelights in orange oder mint

  7. Gepostet von Floo am Montag, 9. Juli 2012

    Richtig coole Teile!
    Lob an Daniel Ramos!

    Orange und grün ist cool :)

  8. Gepostet von Julia am Montag, 9. Juli 2012

    Ich hätte eigentlich gerne alle Farben :-) die sind total schön!! Am besten gefallen mir das mintgrüne und das rosa Band!

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