jeff

Bock auf Berlin: Es gibt immer Gründe…

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. August 2014

Wer in Hamburg lebt, fühlt sich quasi sportlich herausgefordert, in allen möglichen Situationen anzumerken, dass seine Stadt schöner sei als die Hauptstadt. Ein emotionaler Wert zugegeben, aber gegebenenfalls ist das genau der richtige Ansatz. Zum Beispiel, wenn es ums Wohnen geht. Weil Heimat immer dort ist, wo das Herz hängt.

Trotzdem bin ich gern in Berlin. Warum, was ich dort mache oder wo ich dort, wohne, darüber könnt ihr im Folgenden mehr erfahren:

Es ist ja nicht so, dass das Flair der hektischen Hauptstadt an jedem so abprallt wie an mir. Die Partys sind wilder, die Datewilligen billiger und die Döner günstiger. Gute Gründe. Im Grunde setzte auch in meinem Freundeskreis vor zehn Jahren der Trend ein, unbedingt nach Berlin ziehen zu müssen. Oder das zumindest zu meinen.

So leben inzwischen viele gute Freunde in Berlin, was die Reise in die Hauptstadt immer wieder erlebenswert macht. Denn Mehrwerte fühlen wir dort, wo unsere Freunde sind. Glücklicherweise erhalten Blogger am laufenden Band Einladungen nach Berlin. Und dann gibt es immer diese Momente, in denen sich der Weg doppelt lohnt:

Fashion Week: Berlin im Winter. Mal wieder. Reportage für eine Zeitschrift, nebenbei ein paar Shows sehen. Während der Mode-Interviews am Brandenburger Tor frieren mir fast die Finger ab. Die Rettung: eine heiße Schokolade mit Amelie. Schön war’s!

Berlin Fashion Week

Drachenbootfahren: Zugegeben ist Berlin im Sommer eine Wucht. Besonders wenn man ein Training mit Male Models und der deutschen Drachenboot-Nationalmannschaft absolviert. Ich werde am nächsten Tag fast vor Muskelkater sterben. Bis dahin genieße ich Berlin zu Wasser. Wunderbar!

Internationale Funkausstellung: Jürgen klopp erzählt mir im Interview, dass er auf Britney Spears steht. Ich stehe ein bisschen auf Jürgen Klopp. Ein echter Charmebolzen – zumindest jenseits des Rasens. Der IFA-Abend endet mit Pizza auf Bastis Sofa. Alte Freunde treffen, I love it!

Koons-Ausstellung: Für Jeff Koons Kunst nach Berlin? Auf jeden Fall! Wir lassen uns von Kitsch in Riesendimensionen restlos begeistern. Wer lange an Deutschlands großer Museumsmeile gelebt hat, fühlt sich in der Neuen Nationalgalerie unbedingt zuhause. Nebenbei Popstars im Club zum Interview treffen. Das ist die Hauptstadt. Am Ende ersaufen wir uns fast in Glühwein.

Fahion Week II: Modenschau mit Pornstars und Sternchen. Wir amüsieren uns bei Finger Food und Drinks. Den besten Freund aus Hamburg habe ich links von mir platziert, der Neu-Berliner aus der Heimat sitzt rechts neben mir. Das Beste aus zwei Städten!

Fan-Meile: Auf der Höhe der Quadriga sieht Berlin wunderschön aus. Darüber sind sich Markus und ich einig. Wir lieben Hamburg. Aber an diesem Sommerabend verlieben wir uns auch ein bisschen in Berlin. Müller schießt vier Tore, Hummels eins. In Sachen After-Show-Party kriegt Berlin von uns ‘ne glatte Eins.

worldcup 2014 soccer Fanmeile Berlin

Manchmal, wenn mir Zuhause zu eng wird, setzte ich mich in den Zug und fahre nach Berlin. Das habe ich immer so gemacht. Komischerweise seltener, seit die Hauptstadt nur noch 90 Minuten und nicht mehr vier Stunden Fahrt entfernt ist.

Gerade bekomme ich Lust auf Berlin. Vielleicht sollte ich nach Fertigstellung meines Buchs mal wieder Richtung Berlin reisen. Für neue Geschichten. Oder Dates.

Stay fashionable,

kurz-unterschrift11

Mehr aus meinem Tagebuch – HIER!

In Zusammenarbeit mit HouseTrip entstanden

Antworten

Teil mir Deine Meinung mit. Ich freue mich über Feedback!