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Fotograf Alexander Palacios: Auf der Suche nach intensiven Momenten in der Modewelt

Veröffentlicht: Dienstag, 20. März 2012

Ein gutes Bild ist für Alexander Palacios Transportmedium für Stimmungen und Gefühle. „Es muss den Betrachter direkt ansprechen und Nähe erzeugen“, ist er überzeugt. Ob es dabei Sexappeal, Trauer oder Freude ausstrahle, sei nebensächlich. „Gerade als Kontrast zum schnelllebigen Alltag suche ich in der Fotografie nach Zeitlosigkeit, nach den wenigen flüchtigen Momenten, die intensiv genug sind, um sie auf einem Bild nachhaltig zu konservieren“, sagt der Fotograf, der mir immer wieder tolle Bilder aus dem internationalen Modezirkus liefert, seine Arbeit selbst allerdings bescheiden als Dokumentation bezeichnet. Die Begeisterung für das Sujet „Fashion“ kann er trotzdem kaum verleugnen: Hier ein kleines Portrait. „Ich liebe die Modefotografie. Für mich waren Frauen wie Linda Evangelista oder Helena Christensen in den 90ern Superstars!“

Alexander Palacios wurde 1982 in Frankfurt am Main geboren. Nach der Schule ursprünglich eine kaufmännische Laufbahn im Visier, brachte ihn eine Freundin aus der Berufsschule zur Berufsfotografie. 2006 war aus dem Hobby längst Leidenschaft geworden. Fortan zielte Palacios beruflich Interesse vor allem auf das Verfeinern des photographischen Handwerks. „Auch in der Theorie, aber vor allem durch Übung“, sagt er. Zuschauen, assistieren, ausprobieren, „während dieses Lernprozesses ließ ich mich vor allem von meinem Ästhetikempfinden leiten.“

Gefühle transportieren

Ein gutes Bild ist für Palacios Transportmedium für Stimmungen und Gefühle. „Es muss den Betrachter direkt ansprechen und Nähe erzeugen“, ist er überzeugt. Ob es dabei Sexappeal, Trauer oder Freude ausstrahle, sei nebensächlich. „Gerade als Kontrast zum schnelllebigen Alltag suche ich in der Fotografie nach Zeitlosigkeit, nach den wenigen flüchtigen Momenten, die intensiv genug sind, um sie auf einem Bild nachhaltig zu konservieren.“ Diese Intensität, so Palacios, müsse direkt vor der Kamera, nicht erst in der digitalen Postproduktion entstehen.

Der Schwerpunkt auf der Portraitfotografie ergab sich aus eben diesem Streben nach Nähe. Palacios selbst empfindet weite Teile seiner Arbeit als Dokumentation. „Kommerziell lässt sich meine Arbeitsphilosophie in der Modefotografie perfekt umsetzen. Mein Interesse gilt aber mehr der Person als den Kleidern, die sie trägt. Kleider, Make-up und Styling dienen der Inszenierung.“

Der Umzug von Frankfurt nach Basel entstand 2005 aus kreativer Notwendigkeit. „Um mich weiter zu entwickeln, musste ich fort“, erklärt Palacios. Das Fotoequipment verdiente er sich als Personal Trainer. Tagsüber schwitzte er mit seinen Kunden, abends baute er sich sein eigene Studio auf, knüpfte erste Kontakte in die Branche.

Arbeit mit Supermodels

Inzwischen hat Alexander Palacios Supermodels wie Karolina Kurkova, Toni Garrn oder Lilly Cole vor der Kamera gehabt. Er hat auf der Berlin Fashion Week, am Time Square oder in Paris gearbeitet; für Lifestyle-Magazine wie GQ, Elle oder die Schweizer Illustrierte; für Labens wie Bulgari, Escada Sport und Patrick Hellmann aber eben auch für Chemiekonzerne.

Auf der Suche nach Visionen

Nicht nur in Auftragsarbeiten, sondern auch in künstlerisch motivierten Serien wie die an den Stränden vor Kapstadt entstandene Reihe „Cape Spirit“ will Palacios seine Visionen umzusetzen. „Gerade in der Modefotografie versuche ich, Glamour und die Brillianz einzufangen und den Bildbetrachter trotzdem das sehen zu lassen, was hinter Make-up und Couture steckt; das, was wir innere Schönheit und Persönlichkeit nennen. Alle Entourage, alle Accessoires – am Ende habe ich es immer mit Substanz zu tun, die Emotionen im Gesicht eines Models betont.“ Das war beispielsweise bei Rebecca Mir der Fall, die während ihrer Zeit bei “Germany’s next Topmodel” als Zicke verschrieen war – völlig zu unrecht, wie Palacios findet.

Backstage-Fotografie

Auch Alexander Palacios’ Backstage-Fotografie hat über Medien wie Glamour-Online oder BradSticks zuletzt begeistertes Publikum gefunden. „Um künstlerisch fotografieren zu können, sind die Garderoben ohnehin ergiebiger“, sagt Palacios. Bei der Runway-Fotografie sei die Herausforderung, technisch gut abzuliefern. „Dagegen lässt der Backstage-Raum viel mehr Freiheit für Kreativität.“ Es ist dieses Talent, kommerziellen mit künstlerischem Anspruch völlig natürlich zu vereinen, die seine Arbeit inzwischen so erfolgreich macht. Und die Begeisterung für das Sujet. „Ich liebe die Modefotografie. Für mich waren Frauen wie Linda Evangelista oder Helena Christensen in den 90ern Superstars“, stellt er fest. „Aber eben für ihren Ausdruck, egal wo und in welcher Situation abgelichtet.“

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Kommentare

  1. Gepostet von Milli am Dienstag, 20. März 2012

  2. Gepostet von Karolin am Freitag, 23. März 2012

    toller fotograf. das strandbild – klasse

  3. Gepostet von Brad am Freitag, 23. März 2012

    finde ich auch. sehr nett, dass er mich immer wieder mit fotos versorgt.

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