Adele Hello Ellie Goulding Something in the way you move

Britain’s Best: Goulding und Adele mit sicheren Nummern

Veröffentlicht: Sonntag, 25. Oktober 2015

Diesen Herbst melden sich die Britinnen Ellie Goulding und Adele endlich mit neuen Songs zurück. Beide setzten auf das, was sie am besten können.

Mit „Something in the way you move“ legt Ellie Goulding eine weitere Dancepop-Nummer hin, drei Jahre nach dem tragenden Bond-Song „Skyfall“ lässt uns Adele endlich wieder an ihrem nie endenden Liebeskummer teilhaben. Das Ergebnis hat sie „Hello“ genannt – seit der gehypten Veröffentlichung vor zwei Tagen ist die Single bereits auf dem Weg in die Höhenlagen der internationalen Hitparaden.

Beide Sängerinnen promoten mit den jüngsten Veröffentlichungen ihre neuen Alben, die im November erscheinen sollen.

Die Promo-Single, die es besser kann

Ellie Goulding ist seit Jahren nicht mehr von meiner privaten Playlist weg zu denken, wie Leser dieses Blogs sicher wissen. Noch immer laufen Lieder wie „Lights“, „Love me like you do“ und natürlich „How long will I love you“ bei mir auf Heavy Rotation.

Auch „Something in the way you move“, das lediglich als Promo-Single des neuen Albums „Delirium“ (erscheint am 6. November) auf den Markt geworfen wurde, hat beste Chancen, hängen zu bleiben. Meiner Meinung nach ist der Song der Eröffnungssingle „On my mind“ unbedingt vorzuordnen.

Vielleicht war „Something in the Way you move“ dem „Fifty Shades“-Song “Love me like you do” einfach zu ähnlich, um als offizielle Single veröffentlicht zu werden. Beide unterlegen die süß-betörende Stimme Gouldings mit leichten Dance-Beats, wobei diese in „Something in the way you move“ wieder so prägnant ausfallen, dass sie dich wirklich auf die Tanzfläche ziehen, wo „Love me like you do“ vor allem das Gefühl hinterlässt, knutschen zu müssen.

Netz feiert Adele

Während Ellie sich den Hype mal wieder aus der hohen Kopfstimme holt, beltet Adele auch in „Hello“ das pure Emotionspaket aus sich heraus – und heult sich in gewohnter Manier durch die neue Nummer. Das Internet rastet aus, besonders die Tweets zum neuen Song überschlagen sich.

„Kann man an Gänsehaut sterben?“, fragt eine Userin. Der Stern hat die besten Kurznachrichten zusammengefasst. Diese hier erscheint mir als besonders bemerkenswert:

Da wundert es kaum, dass Adele auf ihrer neue Platte (mal wieder) den Trennungsschmerz verarbeitet haben will, der sie zu einer starken Frau gemacht habe. „25“ wird ab 25. November erhältlich sein. In einem Brief an ihre Fans ließ uns die Grammy-Garantin kürzlich wissen: „Habe mich entschieden, ein Mensch ohne Umzugswagen voll mit altem Müll zu sein”.

Belt it out!

Während meiner Trennung im Sommer habe ich mir übrigens dauern gewünscht, Adele zu sein, und aus Scheißtypen wenigstens Gold zu machen. Unabhängig davon, wie gut ihr das immer wieder gelingt, und wie hilfreich ich es selbst finde, Gefühle in irgendetwas Kreatives umzuwandeln, habe ich noch immer so viel Respekt vor dieser Frau, die ihr Leiden raus in diese weltweite Öffentlichkeit bläst.

Egal, was die anderen denken. Das macht dich immer verletzlich und angreifbar, oft auch zum Freak. Aber es macht Adele einfach so cool! Ich hoffe, dass man nicht an Gänsehaut sterben kann. Denn ich will die neue Platte wenigstens einmal komplett durchhören und rumheulen.

Stay tuned,

kurz-unterschrift11

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