no limit 2 unlimited

There’s wirklich No Limit. Word!

Veröffentlicht: Donnerstag, 8. Mai 2014

Manchmal schließt du eine Tür und eine andere öffnet sich. Im Idealfall schließt sich direkt an diese Tür der Himmel an. Das passiert immer dann, wenn du deine Augen für die Möglichkeiten öffnest, die sich dahinter befinden.

Ich stand am Rande des Wahnsinns als ich den Türöffner fand. Noch während ich mich über die Schwelle tragen ließ, beschloss ich, mich nicht mehr begrenzen zu lassen, sondern endlich einzusehen, dass hinter anderen Türen unter Umständen Schönes wartet. Zum Beispiel die schönen Söhne anderer Mütter. Vielleicht aber auch andere Dinge, die unserem Blick vorher verborgen blieben.

Ich nenne das mal eine stolze Horizonterweiterung. Zumindest für den sonst so unspektakulären Sonntagnachmittag. Gemessen an meiner grauenvollen Gemütsverfassung der letzten Monate wage ich sogar zu behaupten, dass es sich um eine große Grenzüberschreitung handelte. Was danach kam, fühlte sich grenzenlos gut an – oder himmlisch, um im richtigen Bild zu bleiben.

Was ich damit sagen will: Nicht nur über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Tatsächlich liegt allzu oft nicht nur das Glück, sondern auch die grenzenlose Freiheit auf der Straße. Vielleicht hinter der nächsten Tür nach der Apotheke rechts.

Diese Einsicht kann heilend sein. Im Idealfall schließt du daraus, dass es von beschränktem Horizont zeugt, sich in seiner Wohnung zu verschanzen und hinter verschlossenen Türen zu heulen. Zum Beispiel aus Liebeskummer.

Wenn du das Tal der Tränen erst durchschritten hast, ist dir sowieso kein Berg mehr zu hoch. Dann geh einfach weiter und am besten gleich durch die nächste Tür. Für den Tapetenwechsel und die schönen Söhne anderer Mütter. Für den eigenen Stolz und den ewigen Kampf um Glückseligkeit.

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Was ich damit wirklich sagen will: Ich habe den ganzen Tag über einen Text nachgedacht, mit dem ich dieses geile Foto aus Berlin beschreiben kann. Dass dabei wieder so etwas wie ein Fenster in meine letzte Woche entstanden ist, war türlich, türlich kein Zufall, Digger. Als ich zwei Stunden später aus dem Fenster über der Tür auf die Straße hinunter blickte, sah die Welt wieder viel besser aus. Also habe ich mir die Türklingel lieber mal gemerkt.

Was bleibt da noch zu sagen, außer: Es gibt keine Grenze, gib den Kampf nicht auf, sondern tu, was du willst – und tu es mit Stolz! Dann stehst du vielleicht schon an der Schwelle zu etwas Neuem. Etwas anderes zu behaupten, wäre grenzwertig!

Ich habe es 1995 auf dem Megadance-Festival in der Aschaffenburger Unterfrankenhalle sogar geschafft, ein Autogramm von “2 Unlimited”-Anita zu bekommen. Merkt ihr was?

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We’ll reach for the sky,

kurz-unterschrift11

Mehr aus meinem Tagebuch – HIER!

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