Hochzeit M

Lebensgeschichten: Brautstrauß-Debakel!

Veröffentlicht: Sonntag, 20. Juli 2014

Die Hochzeit meiner besten Freundin Maike mit dem besten Mann der Welt war ein Tag, an dem alles schief lief, etwas richtig und dann doch wieder falsch. Zumindest aus meiner Perspektive. Und am Ende wurde trotzdem alles gut.

Es war ein zauberhafter Frühlingstag im Jahr 2010. Ein Tag, an dem ich zwei Dinge gelernt, und nie wieder vergessen habe:

Erstens: Tanke nie Benzin in einen Diesel – besonders nicht, wenn du von Frankfurt auf eine Hochzeit nach Heidelberg fahren willst.

Zweitens: Wille kann Berge versetzen, Glaube nicht unbedingt. Zumindest nicht Aberglaube.

Daran musste ich denken als ich diesen fabelhaften Film sah:

[youtube_sc url=”https://www.youtube.com/watch?v=sIRjyXIUhkw”]

Diese wahnwitzige Hochzeitgeschichte basiert übrigens auf einer wahren Begebenheit.

Gemeinsam mit namenhaften Regisseuren und der Münchner Produktionfirma Rat Pack (u.a. „Die Welle“, „Fack ju, Göthe“) hat 02 gerade die witzigsten Geschichten verfilmt, die Kunden unter dem Doppel-Hashtag#YouCanDo #Biopic über die sozialen Netzwerke eingereicht hatten.

Schon das erste Biopic beweist wieder, was ich euch hier immer predige: Die schönsten Geschichten schreibt das Leben – ob sie nun gut ausgehen oder nicht. Und sind nicht gerade Tolkien oder Rowling am Werk, bleiben unsere Phantasiewerke im Vergleich zum prallen Leben meistens auf der Strecke. Besonders, was Liebesgeschichten betrifft – oder Anti-Love-Stiories.

Was die Hochzeit meiner besten Freundin Maike betrifft: Das falsch betankte Auto blieb mitten in Frankfurt-Niederrad an einer Kreuzung mit Penny-Markt stehen. Meinem damaliger Freund, der mich ohnehin schon für den bescheuertsten Menschen der Welt hielt, ist es zu verdanken, dass wir zwar die Trauung verpassten, aber immerhin noch zur Party in Heidelberg landeten.

M und S

Nachdem das Auto abgeschleppt worden war. Nachdem wir von der Werkstatt zurück in die Innenstadt gekommen waren. Nachdem wir einen Leihwagen genommen hatten und Maikes Schwester alle fünf Minuten am Handy bangte: „Du kommst doch noch?“

Ich erinnere mich noch sehr genau an den Ausgang des Abends: Meike drehte sich um, warf den Brautstrauß – und dieser landete direkt in meinen Armen. Ohne, dass ich mich nur einen Zentimeter bewegen musste. Ich hörte sofort meine eigenen Hochzeitsglocken läuten.

Hochzeitsstrauß

Dann kam, was kommen musste: Kaum war die Ehe versprochen, haben wir miteinander gebrochen. Die Trennung zwischen mir und meinem Freund erfolgte noch im gleichen Jahr. Es war eine gewöhnliche Trennung, keine Scheidung.

Seither habe ich dem Aberglauben abgeschworen, aber eben nicht den guten Geschichten. Denn genau dieser Ex-Freund war es, wegen dem ich ein Jahr nach Maikes Hochzeit diesen Blog begonnen habe. Maike und ihr Mann ziehen gerade gemeinsam nach München. Sie sind eines der wenigen Pärchen, für die ich mich ausnahmslos freuen kann. Jeden Tag.

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Ihr lest sie immer hier,

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Mehr aus meinem Tagebuch – HIER!

Mit freundlicher Unterstützung von 02 #YouCanDo – Gesponserte Artikel

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